Forschungspreis für das Jahr 2018

Forschungspreis 2018 der Hamburger Krebsgesellschaft e.V. geht an UKE-Forscher

Gleich drei Hamburger Forscher erhielten den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Forschungspreis der Hamburger Krebsgesellschaft e.V.. Über den ersten Preis freute sich Dr. Malte Mohme aus der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie, den zweiten Preis teilten sich Prof. Dr. Mascha Binder, jetzt am Universitätsklinikum Halle tätig, und Dr. Dr. Thorsten Frenzel aus der Klinik für Strahlentherapie.

 

Der 7. Dezember 2018 stand ganz im Zeichen des wissenschaftlichen Nachwuchses in Hamburg, neben den Promotionsfeierlichkeiten am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) verlieh die Hamburger Krebsgesellschaft e.V. ihren Forschungspreis für das Jahr 2018.

Der neue Staatsrat in der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Dr. Matthias Gruhl, stellte in seinem Grußwort Forschung und Forschungsförderung in direkten Zusammenhang mit Leistungen für das Gemeinwohl und dankte den jungen Forschern und Forscherinnen, wie auch der Hamburger Krebsgesellschaft für ihr Engagement auf diesem Gebiet. Durch Spenden und Zuwendungen der Bürger und Bürgerinnen der Stadt Hamburg sei es der Hamburger Krebsgesellschaft immer wieder möglich, die Forschung in der Stadt maßgeblich zu unterstützen. Und gäbe es sie nicht bereits, so hätte man die Hamburger Krebsgesellschaft zum Wohle der Gesellschaft erfinden müssen, so Gruhl.

Und die Zahlen geben ihm Recht – im Jahr 2018 hat die Hamburger Krebsgesellschaft e.V. bisher bereits 450.000 Euro für die Forschungsförderung im Bereich Krebsforschung und -prävention bereitgestellt. Der Forschungspreis der HKG wird jährlich verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Darüber hinaus stiftet die Hamburger Krebsgesellschaft e.V. maßgeblich die  Professur für Palliativmedizin mit dem Schwerpunkt Angehörigenforschung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf mit über 1 Million Euro aus einem zweckgebundenen Vermächtnis und unterstützt damit  auch die  Forschung zum Thema ‚Angehörige von Krebspatienten‘. Ein Stipendienprogramm unterstützt den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Auch Prof. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan des Universitätsklinikums, gratulierte den Preisträgern herzlich und verwies auf die vielen Jahre der engen Kooperation mit der Krebsgesellschaft und das breite Spektrum an geförderten Projekten.

Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Vorsitzender des Auswahl-Komitees, lobte die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten.

Die Preisträger stellten ihre Arbeiten vor

Dr. med. Malte Mohme erhielt für seine Arbeit zum Verständnis von immunologischen Mechanismen bei Glioblastomen den 1. Preis in Höhe von 5000 Euro und brachte in seinem Vortrag Querverweise zu den aktuellen Nobelpreisträgern Tasuku Honjo und James P. Allison. Den 2. Preis teilen sich Prof. Dr. med. Mascha Binder, die seit Oktober 2018 die Klinik für Hämatologie und Onkologie am Universitätsklinikum Halle (Saale) als Direktorin leitet,  mit ihrer Arbeit zur Antikörper-Therapie bei Kopf-Hals Tumoren und Dr. rer. nat. Dr. med. Thorsten Frenzel aus der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, der im Mausmodell untersuchte, welchen Einfluss die lokale Bestrahlung auf die Metastasierung hat. Beide erhielten jeweils 2500 Euro.

Wir gratulieren allen Preisträgern ganz herzlich!

Die Ausschreibungen für den Forschungspreis 2019 laufen. 20181008_Forschungspreis_FIN